Pontoniere Sisseln

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kant. Bernischen Wettfahren in Bex

Bedenklicher Auftritt bei historischer Schlappe am kant. Bernischen Wettfahren in Bex

Die Zeiger standen auf 16.30 Uhr, als Fahrchef Bischof und seine Teamkollegen der Sisseler Pontoniere endlich erlöst wurden: die Rangverkündung, sie war vorbei. Tragischerweise war noch das Beste, was das Rangverlesen für die Sissler zu bieten hatte, die Tatsache das man in der Sektionswertung vergessen wurde. Selten zuvor hatten die «Boys in green» ein schlechteres Ergebnis zu verzeichnen. Ein Eintrag in die Geschichtsbücher, auf welcher besonders Fahrchef Bischof gern verzichtet hätte.

Dabei standen die Vorzeichen auf ein erfolgreiches Abschneiden am Kontest gar nicht so schlecht: sowohl die Ergebnisse des letzten Wettkampfs in Dietikon, als auch die Trainingseinheiten zuvor machten Lust auf mehr. So bestieg manch einer mit gutem Gefühl den Car, welcher bereits morgens um 4.45 Uhr in Sisseln in Richtung Bex (VD) aufbrach. Nach gut 140 Minuten Fahrzeit kamen die rund 25 mitgereisten, vorwiegend im Tiefschlaf, im wunderschön gelegenen Bex im unteren Rhonetal an. Leider müssen einige der Wettkämpfer sich den Vorwurf gefallen lassen, bis nach Beendigung des Parcours aus diesem Tiefschlaf nicht aufgewachen zu sein, wirkte man doch grösstenteils überfordert und eben – nicht frisch genug. Zufrieden war entsprechend keiner nach der anspruchsvollen Fahrt auf der schnellen Rhone. Gerade die Zeitfahrten, im speziellen die Stachelfahrt zum Schluss, kostete enorm viel Kraft und Wille. Kraft und Wille, welche an diesem sonnigen Wettkampftag so ziemlich allen zu fehlen schien. So rechnete man sich auch fürs Rangverlesen nicht allzu viel aus, man hätte sich mit zwei oder drei Kranzrangierungen zufrieden gegeben. Doch am Ende sollte es nur zu einer kommen: zu der von Kälin Roger und Dinkel Fabian, die somit ihre konstante Form aus den Vorwochen mit dem 13. Platz bestätigten und einmal mehr das beste Sissler Schiff der Königs – Disziplin C für die Sissler stellten.

Die Sektionswertung gewann, so zumindest liess es uns der Speaker wissen, die Sektion Schwaderloch, vor Aarwangen – welche seinerseits die Wertung der Berner Sektionen für sich entschied – und Diessenhofen. Doch auch hier unterlief dem Rechnungsbüro ein folgenreicher Fehler: Nebst der Sektion Sisseln, die im Nachhinein mit dem 16. Rang einen Silberkranz erhielt, ging nämlich auch der Pontonierfahrverein aus Dietikon in der Gesamtabrechnung vergessen, der, so stellte sich ein par Stunden nach Beendigung des Rangverlesens heraus, mit deutlichem Vorsprung hätte gewinnen sollen. Eine offizielle Stellungnahme von Seiten Verband liess entsprechend nicht lange auf sich warten. Nebst einer Entschuldigung wurde den Vereinen auch eine «Nach – Ehrung» versprochen, welche auf die Schweizermeisterschaft in Wallbach terminiert ist.

Am Ende des Tages gilt es nun aber den Fokus auf die Schweizermeisterschaft zu setzen, auf die Stärken eines Jeden einzelnen Schiffes zu bauen und die Trainings intensiv und mit vollem Engagement anzugehen. Letzten Endes braucht es denn aber auch die mentale Frische, eine Portion Selbstvertrauen und das nötige Wettkampfglück, um an der CH – Meisterschaft brillieren zu können.        

 

 

 

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