Pontoniere Sisseln

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Schweizermeisterschaft in Wallbach

Versöhnlicher Saisonhöhepunkt nach Charakterleistung an der Schweizermeisterschaft in Wallbach

 

Schwer lastete der Druck und die Erwartungshaltung auf dem angeschlagenen Sissler Fahrverein. Allem voran der zuletzt bedenkliche und in Kritik geratene Auftritt in Bex verschaffte so manch einem ein mulmiges Bauchgefühl. Doch Hoffnungsschimmer in Form von zuletzt intensiv geführten Trainingseinheiten, eine gar bei der Nachbarsektion in Mumpf und den idealen Voraussetzungen in Wallbach – das Terrain versprach quasi «Heimvorteil» - liessen von einem besseren Ausgang als zuletzt im Waadtland, träumen.

 

Als am Freitag Abend ein Grossteil der Sektion das Vorfahren der Gastgeber beäugte, wurde einem schnell bewusst: für ein erfolgreiches Abschneiden benötigt man auf diesem Parcours nebst Kraft und Präzission, vorallem eine schnelle Zeit! Denn mit 4 Zeitmessungen (2 Ruder – und 2 Stachelzeiten) legten die Wallbacher - allem Voran die konditionelle – Latte enorm hoch.

 

Premiere, Nervenstärke und gute Omen

Als sich der Sissler Tross am Samstag um 6.45 Uhr in der Früh, mit Velos ausgerüstet, vor dem Volg versammelten, setzte man dabei auf gute Erfahrungen aus dem Jahre 2015. Als man nämlich das bis dato letzte mal in die Pedalle tratt, folgte ein nicht nur abseits des Wasser spektakuläres Wochenende, sondern zugleich auch ein erfolgreiches.

Um dies zu wiederholen investierte man bereits den Freitag Abend zur Parcours – Besichtigung, um anschliessend den Fokus am Samstag Morgen vollkommen auf sich selbst und die Rahmenbedingungen, welche perfekt waren, zu richten. Mit Maurer Melanie & Zurbriggen Marion startete erstmals auch ein Schiff in der Kategorie F für die Sissler, welche den Wettkampf nicht nur mit bravour, sondern auch viel Leidenschaft und Wille meisterten.

Auch dem Rest der Sissler Fraktion sollte ein ordentlicher Wettkampftag, getrieben durch zahlreich mitgereisten Anhang, Fans und Bekannte, gelingen – ein riesiges Dankeschön geht an Euch! Förmlich über die Ziellienie hinweg gepusht zu werden ist für einen Jeden Pontonier das Grösste und weckte bei so manchem nicht mehr vorhanden geglaubte Kraftreserven!

 

Party, Kränze, und Hoffnungsschimmer

Im Anschluss an die Pflicht, folgte die Kür, welche einmal mehr am Bierwagen bei guter Laune und im Austausch mit den Vereinskameraden erfolgte. Generell war man mit der Leistung zufrieden und wusste doch: das Pendell kann sowohl zum positiven als auch negativen ausschlagen, gelangen doch auch vielen Kontrahenten fehlerfreie Fahrten. Doch Ändern liess sich ja ohnehin nichts mehr, was dazu ermutigte, das grossartig organisierte und bei guten äusseren Bedingungen stattfindene Fest zu zelebrieren und im gemütlichen Rahmen zu geniessen. Einige taten dies gar bis in die frühen Morgenstunden und scheuten es auch nicht, bis zu 27 Stunden auf den Beinen zu sein.

Als das Rangverlesen Sonntag’s um Punkt 15.00 Uhr begann, dauerte es bis zum ersten Jubelschrei der «Grünen Wand» nicht lange: Mit Matteo Salvoldelli & Dario Ocaj feierten unsere Jüngsten mit dem 6. Rang eine Kranzauszeichnung! Auch in der Königsdisziplin, der Kategorie C, gab es kräftig was zu feiern: Gleich 5 Boote errangen Kränze: Roger Kälin mit Fabian Dinkel auf Rang 5., Thomas Kälin mit Raphael Oberle auf Rang 17., Raphael Bischof mit Marco Vogt auf Rang 31., Stefan Notz mit Albert Merkhofer auf Rang 42. und abschliessend auf Rang 54. Martin Oberle mit Marco Schmid – bei 205 gestarteten Teilnehmer. Eine grandiose Ausbeute unserer Aktiven.

Weniger erfolgreich waren derweil die Auftritte bei den Senioren und in der Kat. 2., 3. und F. Dabei gilt es aber zu erwähnen dass sowohl Florian Essig mit Marco Ocaj (Kategorie 3, 1. Platz hinter dem Kranz), dass neuformierte Fahrerpaar Bernardo Iadarola mit Fabian Hekele (Kategorie 3, 3. Plätze hinter dem Kranz) und Kurt Niederberger mit Erwin Kälin (Senioren der Kategorie D, 3. Platz hinter dem Kranz) viel pech zu bekunden hatten. Mit ein wenig mehr Glück wären auch hier die Kränze im Bereich des Möglichen gewesen.

Beim gemütlichen Abendessen am Rhein und ein, zwei Bierchen, liessen die Sissler ein gelungenes Wochenende ausklingen und freuen sich bereits jetzt darauf, sie am Fischessen vom 29. – 31. Juli begrüssen zu dürfen.

 

Dankeschön an Stefan Notz, Urs Salvoldelli & Sanola

An dieser Stelle sei auch ein Dank im Namen des Pontonierfahrvereins Sisseln an die Firma Sanola gerichtet. Sie stellten uns nicht nur übers vergangene Wochenende, sondern auch künftig ein Fahrzeug (15 Plätzer) zur freien Verfügung – herzlichen Dank für diesen tollen Sponsorenbeitrag.

 

Bilder

Sponsor der Homepage

Sanola Services AG