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2017/Sissler Pontoniere erobern die Valliser Bergwelt

Sissler Pontoniere erobern die Valliser Bergwelt

 

Vergangenes Wochenende versammelten sich rund 23 Pontoniere um an der diesjährigen Vereinsreise teilzunehmen. Diese wurde durch Manuel Kälin & Martin Oberle organisiert und sollte ein abwechslungsreiches, wie auch sportliches Programm beinhalten.

Nebst der Besichtigung des Chateau de Chillon (Montreux) und der 5-Seen-Wanderung (Zermatt), bot die Reise auch für die Jüngeren Teilnehmer ein spannendes und vielseitiges Rahmenprogramm, welches alle individuellen Interessen abzudecken wusste. In einem Teilnehmerfeld, welches Altersunterschiede von bis zu über 50 Jahren aufwies, gar keine leichte Aufgabe.

 

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Gestartet wurde am Freitag dem 15. September, als man sich bereits um 7.15 Uhr in der Früh traf um gemeinsam von Sisseln in Richtung Stein zu marschieren. Da angekommen, sah man bereits dem Ein oder Anderen die Erleichterung über die anstehende Ruhepause im Zug an, traf man schliesslich ziemlich zeitig am Bahnhof ein. Via Basel & Bern führte der erste Weg nach Montreux, wo uns nebst einem feinem Mittagessen, auch strahlender Sonnenschein erwartete. Nach kurzer Rast marschierte ein Grossteil zu Fuss - und eine handvoll per Bus - rund eine Stunde am See entlang in Richtung Chateau de Chillon, wo mit der Besichtigung des Schlosses ein erstes Highlight anstand. Das Schloss, auch dank prächtigem Sonnenschein, erstrahlte in all seinem Glanz und wurde uns mittels einer 60 minütigen Führung auf spannende Art und Weise nähergebracht. Viel mehr als die Schlossführung wusste allerdings im Anschluss die von den Organisatoren angekündigte „Überraschung“ zu gefallen: eine Weindegustation im Schloss – mit Seeblick nota bene.

 

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Danach ging es für uns mit Bus & Zug weiter nach Visp, wo wir uns im Restaurant Terrasse verpflegen lassen durften. Ein Zwischenstopp mit Nebeneffekt Dorfbesichtigung, welcher vorallem ein Ziel hatte – Füsse vertreten! Denn nach vielen Stunden im Zug und der noch bevorstehenden Reise von Visp nach Zermatt war klar, dass ein wenig Freigang dem Teilnehmerkreis gut tun würde.

Angekommen in Zermatt ging es inklusive musikalischer Begleitung und Gesängen aus den eigenen Reihen für die Mehrheit via Hotelbar ins Bett, um am nächsten Tag fit für die Wanderung zur sein. Nur wenige suchten das Zermatternachtleben auf – dafür umso intenviser.

So ging es am Samstag, für die Einen bereits um 10 Uhr, für die Langschäfer erst um 11 Uhr auf in Richtung Sunnegga Bergbahn. Diese beförderte uns unterirdisch zum Startpunkt „Blauherd“ von welchem aus wir die 5-Seen-Wanderung in Angriff nahmen. Bei mehrheitlichem Sonnenschein und leichtem Schneefall, gab es nebst der gewaltigen Bergwelt und der schönen Natur, auch die idyllischen Seen zu bestaunen. Mit guter „Älpler-Musik“, angenehmen Marschtempo und viel Gelächter erreichten alle Pontoniere nach rund 3 Stunden wieder das Ziel Blauherd. Nach kurzer Einnahme des Mittagessens, spaltete sich da die Gruppe ein weiteres mal. Die nimmermüden bevorzugten den Abstieg per Fuss ins Dorf, die etwas gemähchlicheren die Bahn, allerdings nicht ohne Hintergedanken, denn diejenigen, die zuerst im Hotel sein sollten, hätten auch die freien Plätze im Wellness auf sicher - so die Idee dahinter. Ob zu Fuss oder mit der Bahn, angekommen sind sowohl alle im Hotel, als später dann auch im Wellness. Im Anschluss an ein weiteres, feines Nachtessen, gab es Freizeit für die 23 zum Teil etwas mehr, zum Teil etwas weniger erschöpften Teilnehmer. So kam es gezwungernermassen zum erneuten Zwiespalt zwischen Hotelbar & Bett und Ausgang.

 

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Für den Sonntag stand primär die Heimreise via Furka Dampfbahn auf dem Programm. Um diese in Oberwald pünktlich zu erreichen, erfolgte der Startschuss bereits um 7 Uhr morgens. Für einige zu früh, wie sich herausstellte: ein „Ausgangs-Trio“ welches nicht wachzukriegen war, wurde zurückgelassen. Sie zollten dem strengen Zeitplan Tribut und verfolgten auf unterschiedliche Herangehensweisen die Rückkehr zur Truppe. Der „fast-pünktliche“, welcher den Versammslungsort und die Taxis ab Hotel um wenige Minuten verpasste, zog mit dem Glacier Express nach. Ein spass, welcher ihn 40.- extra kostete, ihn dafür ab Brig wieder zur Gruppe führte. Der „risikofreudige“ schnappte sich nach 30 minütiger Verspätung selsbt ein Taxi und liess sich nach Visp chauffieren. Für 160.- quasi ein Schnäppchen. Zumindest die Geschichte ist ein Teil dieses Geldes wert. Der „hoffnungslose“ war Nummer 3 des trio’s und zugleich nicht mehr zu retten – er wählte die Variante direkter Heimweg und fuhr ab 12 Uhr von Zermatt via Basel direkt nach Hause. Verpasst hat er eine landschaftlich von Bergen und Schnee geprägte Dampfbahnfahrt über den Furka. Rund 2 Stunden wurden wir über den Berg kutschiert, stets mit dem Blick zum Fenster raus. Ein wahrlich schöner Anblick!

Als die Fahrt zu Ende ging und wir in Andermatt unser letztes gemeinsames Mittagessen einnahmen, ging es von da aus mit dem Zug via Zürich zurück nach Hause.

So sollte ein spannendes, sportliches, gut organisiertes und unterhaltsames Wochenende mit vielen Höhepunkte, Witz und traumhafter Natur zu Ende gehen. Wir durchquerten 12 Kantone, sassen über 16 Stunden im Zug und liefen bis zu 50 Kilometer. Was bleibt sind schöne Erinnerungen, Geschichten und gepflegte Freundschaften! Bilder und Videoausschnitte gibt es wie immer unter www.pontoniere-sisseln.ch oder auf Facebook unter „Pontoniere Sisseln“ zu sehen.

 

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